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Author Topic: ARD radiofeature "Sklavenmarkt Deutschland": Lohndumping nd systematischer Betr  (Read 1067 times)

Borodor

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From:     ARD-Pressedienst@ard.de
Date:     Thu, November 17, 2011 10:08

das ARD radiofeature "Sklavenmarkt Deutschland": Lohndumping und systematischer Betrug sind fester Teil des deutschen Arbeitsmarktes

Die Fleischpreise im Supermarkt sind extrem niedrig und die Löhne auch: In der neuesten Ausgabe der monatlichen Sendereihe das ARD radiofeature unternehmen die ARD-Autoren Tom Schimmeck und Thilo Guschas eine Reise durch die Welt der Zeitarbeiter, Niedriglöhner, Aufstocker, der Werkverträge und der illegal Beschäftigten. Dabei entlarven sie ein System, nach dem ganze Branchen, wie etwa die Fleischindustrie, funktionieren. Und das ein Nährboden für kriminelle Machenschaften ist.

Die Produktion des Norddeutschen Rundfunks für das ARD radiofeature ist in sieben Wort- und Kulturradios der ARD zu hören. Den Auftakt macht SWR 2 am Mittwoch, 23. November 2011, um 22.05 Uhr. Unter www.radiofeature.ard.de ist die aktuelle Produktion ab 27. November auch online verfügbar.

Während die Politik über Mindestlöhne debattiert, wird es im "Kellergeschoss" des deutschen Arbeitsmarktes immer voller: Experten gehen davon aus, dass keine andere Industrienation in den vergangenen Jahren einen derartigen Zuwachs an Billiglöhnern erlebt hat. Zeitarbeit, einst vom Gesetzgeber als Übergangslösung gedacht, ist heute vielerorts zur festen Einrichtung geworden. "Arbeiterstriche", gefälschte Lohnabrechnungen, gefüllte Suppenküchen, importierte Arbeiter sind Teil der Billiglohnrepublik Deutschland - und der Staat springt mit Steuergeld für die Aufstocker ein, wenn der Vollzeitjob  nicht mehr zum Leben reicht. Nur selten gehen Behörden gegen allzu geizige Arbeitgeber vor. Der "Sklavenmarkt" in Deutschland floriert.

Tom Schimmeck war 1979 Mitgründer der taz, Redakteur bei Tempo, Spiegel, profil und Die Woche. Als freier Autor schreibt er vor allem Reportagen, Portraits und Kolumnen in Zeitungen und Zeitschriften und Features für Rundfunkanstalten der ARD.

Thilo Guschas studierte in Leeds, Münster, Damaskus, Köln. Sein thematischer Schwerpunkt sind die arabischen Länder und Kulturen. Als Reporter ist er unterwegs für Die Zeit, Geo und für die Rundfunkanstalten der ARD.

Produktion: Norddeutscher Rundfunk, 2011
Redaktion: Ulrike Toma

das ARD radiofeature 2011

Im Januar 2010 startete das ARD radiofeature. Die Sendereihe legt den Fokus auf investigativ-journalistische Produktionen. Jedes Feature wird in den Kultur- und Wortprogrammen der sieben beteiligten ARD-Sender gesendet. Alle Produktionen stehen nach Ausstrahlung für zwölf Monate unter www.radiofeature.ard.de zum Download zur Verfügung. Insgesamt neun einstündige Features sind 2011 in der Sendereihe zu hören. Damit knüpfen die Wort- und Kulturwellen BR 2, hr 2-Kultur, SR 2 KulturRadio, SWR 2, NDR Info, Nordwestradio und WDR 5 an den erfolgreichen Auftakt dieser Reihe im Vorjahr an.

Sendetermine: 23. November bis 30. November 2011

SWR 2 Mittwoch, 23. November | 22.05 Uhr
SR 2 KulturRadio Samstag, 26. November |  9.05 Uhr
Bayern 2 Samstag,  26. November | 13.05 Uhr
und Sonntag, 27. November | 21.03 Uhr
Nordwestradio Sonntag, 27. November | 9.05 Uhr
und Mittwoch, 30. November | 19.05 Uhr
NDR Info Sonntag, 27. November | 11.05 Uhr
WDR 5 Sonntag, 27. November | 11.05 Uhr
und Montag, 28. November | 20.05 Uhr
hr2-kultur Sonntag, 27. November | 18.05 Uhr

Registrierte Nutzer der WDR-Presselounge können das neue ARD radiofeature
ab 22. November im Vorführraum hören bzw. herunterladen: www.presse.wdr.de
Bildmaterial ist unter www.ard-foto.de erhältlich.
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« Last Edit: November 17, 2011, 09:25:23 AM by el_Typo »
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Omegafant

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Nur ein Wort hat Platz in meinem Kopf. Arbeitslos.
« Reply #1 on: January 27, 2013, 08:23:51 AM »



http://absprung.files.wordpress.com/2013/01/img_0477.jpg?w=600

Was am Ende noch bleibt...

[*quote*]
Was er dann sagt, kann ich kaum noch hören. Nur ein Wort hat Platz in meinem Kopf. Arbeitslos. Nach 26 Jahren im Beruf. ...

Meine Knie zittern. Atmen. Stehen bleiben. Ein paar Tränen rollen verstohlen durch mein Gesicht. Bloß nicht auch noch schluchzen. Die Taschentücher vom Haarstrang retten mich. Als sich abzeichnet, dass sich die Versammlung in tiefer Sprachlosigkeit auflösen wird, flüchte ich. Ich will nur noch weg. ...

Auf dem Weg zum Auto fließen noch mehr Tränen. Es schneit. Dicke Flocken. Ich sehe kaum noch was vor lauter Tränen.
[*/quote*]

Was am Ende noch bleibt...
http://absprung.wordpress.com/2013/01/16/aus/


Journalisten müssen nicht weit gucken, um den Sklavenmarkt zu sehen...
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