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Author Topic: Bei schweren Infektionen auch noch mit Nadeln stechen  (Read 1798 times)

ama

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Bei schweren Infektionen auch noch mit Nadeln stechen
« on: February 26, 2006, 11:38:45 PM »

14.11.2001 gesichert.

Bei schweren Infektionen auch noch mit Nadeln stechen. Kommentar: völlig durchgeknallt!

[*QUOTE*]
Forum für Akupunktur im Deutschen Medizin Forum

Gast

Akupunktur
 Nadelstichtherapie; engl.: acupuncture
 Etym.: lat. (acus = Nadel, pungere = stechen)

 bekannteste Methode der Traditionellen Chinesischen Medizin, bei der mit dünnen
 Nadeln (v.a. aus Stahl) in genau festgelegte Punkte der Körperoberfläche gestochen
 wird. Auch andere Reizformen sind möglich: die genaue chinesische Bezeichnung
 der Methode lautet „zhenjiu" („Stechen und Brennen"), da man die
 Akupunkturpunkte sowohl mit Nadeln (zhen) als auch mit der Erwärmung durch
 abbrennende Beifußkegel (jiu) behandeln kann. Die klassischen 361
 Akupunkturpunkte liegen auf Organen zugeordneten Leitbahnen, den Meridianen
 (12 symmetrisch angelegte Hauptmeridiane und 2 auf der Mittellinie, durch die nach
 traditioneller Vorstellung die energetische Vitalkraft „Qi" fließt. Die Nadelung der
 Punkte soll Stauungen des „Qi" auflösen, „Leere" und „Überfülle" in Yin und Yang
 ausgleichen und die Lebensenergie wieder harmonisch fließen lassen. Aus
 anatomisch-physiologischer Sicht unterscheiden sich Akupunkturpunkte gegenüber
 anderen Hautarealen durch bestimmte Merkmale aus:

        an ihnen finden sich überdurchschnittlich häufig Druckrezeptoren
        sie liegen zu 80% auf winzigsten Öffnungen (Perforationen), welche die
        Durchtrittsstelle von Nerven und Gefäßen durch die Faszien der Muskeln
        darstellen
        sie entsprechen häufig den schmerzempfindlichen Triggerpunkten und
        zeichnen sich durch einen niedrigeren Hautwiderstand aus.

 Neueren Untersuchungen zufolge ist die Akupunktur u.a. eine spezielle Form der
 Hautreiz- bzw. Segmenttherapie. Gefunden wurden u.a. Übereinstimmungen der
 Akupunkturpunkte mit aus der Schmerztherapie bekannten Triggerpunkten bzw.
 den Maximalpunkten der Head Zonen oder eine überdurchschnittliche
 Rezeptordichte bedeutsamer Akupunkturpunkte. Nachgewiesen sind u.a.
 analgetische, vegetative und immunologische Wirkungen. Die WHO hat einen
 umfangreichen Indikationskatalog für die Akupunktur erstellt (s. Tab.).
   Anwendung: Wird in der westlichen Medizin v.a. in der Schmerztherapie als
 Akupunktur-Analgesie eingesetzt; auch als Elektrostimulationsanalgesie
 (Verstärkung der Reizwirkung durch schwache elektrische Impulse über die Nadeln)
 bei starken chronischen Schmerzen oder in Kombination mit herkömmlichen
 Narkoseverfahren (in Westeuropa nur in wenigen operativen Einheiten). Neuere
 Studien berichten auch über die erfolgreiche Anwendung der Akupunktur z.B. bei
 Allergie-Patienten oder Asthma-Kranken.
 Respirationstrakt


 bronchopulmonale Erkrankungen

         akute Bronchitis
         Asthma bronchiale
 Augenerkrankungen

         akute Konjunktivitis
         zentrale Retinitis
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         Katarakt
 Erkrankungen der Mundhöhle

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         Schmerzen nach Zahnextraktion
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         akute und chronische Pharyngitis
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         Periarthritis humeroscapularis
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 gastrointestinale Erkrankungen

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         akute u. chronische Gastritis
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 neurologische Erkrankungen

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         Poliomyelitislähmung
         Menière-Krankheit
         neurogene Blasendysfunktion
         Enuresis nocturna
         Interkostalneuralgie
         Ischialgie


 Akupunktur: Akupunktur-Indikationskatalog der WHO.
   Neuere Techniken: Neben der klassischen Akupunktur haben sich in den
 letzten Jahrzehnten andere Formen entwickelt, die allerdings nicht den gleichen
 theoretischen Hintergrund haben (z.B. die Meridian-Lehre). So nutzen u.a. Kopf-,
 Gesichts-, Nasen- und insbesondere die Ohrakupunktur Reflexzonen zur
 Beeinflussung innerer Organe. Laserakupunktur, Elektroakupunktur nach Voll und
 Farbpunktur nach Mandel nutzen Licht bzw. Strom zur Stimulation eines
 Akupunkturpunktes. Bei der Akupressur werden die Punkte durch Druck behandelt.
   Wissenschaftliche Beurteilung: Nach dem heutigen Stand der Wissenschaft
 bewirkt die Nadelung von Akupunkturpunkten eine vermehrte Ausschüttung von
 Endorphinen, Serotonin, Kortison, der B- und T-Lymphozyten und eine Stimulierung
 des Nervensystems. Eine anatomische Entsprechung der Meridiane wurde von der
 modernen Medizin bis heute nicht gefunden. Die Theorie der Biophotonen könnte
 ein Erklärungsmodell über die Wirkungsweise der Akupunktur beisteuern. Neueren
 Untersuchungen zufolge ist die Akupunktur u.a. als eine spezielle Form der
 Hautreiz- bzw. Segmenttherapie zu verstehen. Gefunden wurden z.B.
 Übereinstimmungen der Akupunkturpunkte mit aus der Schmerztherapie bekannten
 Triggerpunkten bzw. den Maximalpunkten der Head-Zonen sowie eine
 überdurchschnittliche Rezeptordichte in bedeutsamen Akupunkturpunkten.



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