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Author Topic: Esoterischer Wahn wird an Kühen ausgelebt...  (Read 2272 times)

ama

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Esoterischer Wahn wird an Kühen ausgelebt...
« on: January 17, 2007, 02:29:00 PM »

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Akupunktur erleichtert Geburtsverlauf bei Kühen
Chirurgische Eingriffe nur selten notwendig
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(aid) - In Anlehnung an die Traditionelle Chinesische Medizin und
Veterinärmedizin (TCM/TCVM), finden zunehmend Akupunkturbehandlungen auch
in der Veterinärmedizin Anwendung. Gute Erfolge konnten bei Schwergeburten
bei Rindern erzielt werden.
Nach der Traditionellen Chinesischen Vetrinärmedizin ist die Schwergeburt
meist als Folge einesgestörten Energieflusses, einer QI- Blockade, die
mit Schmerz verbunden ist, zu sehen. Danach ist der QI-Stau ein
Füllezustand, der durch Stechen von Punkten mit Kanülen behoben werden
kann. Fließt QI harmonisch, gebären die Tiere leicht und ohne Hilfe. So
wurde ein Akupunkturprogramm für Schwergeburten entwickelt, das leicht zu
erlernen und unter Praxisbedingungen durchzuführen ist. Wichtig ist das
sichere Auffinden der Akupunkturpunkte - dies muss unter Anleitung erlernt
werden. Über die Erfahrungen einer tierärztlichen Gemischtpraxis mit
Akupunkturanwendung bei 38 Färsen und 62 Kühen berichtete die
"Tierärztliche Umschau”.
Hauptursachen für Schwergeburten bei Färsen sind Scham- und Scheidenenge
sowie die zusätzlich teilweise recht großen Kälber. Bei den Kühen treten
überwiegend Gebärmutterverdrehungen und Gebärmutterhalsverengungen sowie
fehlerhafte Stellungen auf. Primäres Ziel der beschriebenen
Akupunkturbehandlungen war die Weitung und Lockerung der Geburtswege.
Damit konnte Raum zur Manipulation am Fetus geschaffen werden. Da auf
wehenhemmende Mittel dabei meistens verzichtet werden konnte, blieb die
Wehentätigkeitauch nach Beendigung der Manipulationen ununterbrochen
weiter erhalten. Auch Gebärmuttervorfall wurde nach Akupunkturbehandlung
positiv beeinflusst. Zur Behandlung von fehlerhaften Stellungen brauchte
nicht akupunktiert zu werden, wenn der Geburtsweg bereits ausreichend
geweitet war.
Bei Gebärmutterhalsengen 1. und 2. Grades konnten die Kälber meist wenige
Minuten nach Akupunktur und manueller Zervixerweiterung ausgezogen
werden.In einigen Fällen, z. B. bei übergangenen Geburten oder
mangelhafter Gebärmutterhalsöffnung 3./4. Grades,  musste die
Akupunkturbehandlung jedoch im Abstand von 1-2 Stunden wiederholt
werden.
Die Entscheidung für eine Akupunkturbehandlung fiel jeweils nach
vollständiger schulmedizinischer Untersuchung und Diagnose. So wurde bei
einer Färse ein absolut zu großer Fetus festgestellt, der mittels
Kaiserschnitt geholt werden musste.
aid, Dr. Sigrid Baars
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Wer veröffentlicht solchen Blödsinn? Antwort: der aid!

Das ist der aid:

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aid infodienst
Verbraucherschutz, Ernährung, Landwirtschaft e. V.
Friedrich-Ebert-Str. 3
53177 Bonn
Tel. 0228 8499-0
Fax. 0228 8499-177
Internet: http://www.aid.de, E-Mail: aid@aid.de

mit Förderung durch das Bundesministerium für Ernährung, Landwirtschaft
und Verbraucherschutz


[...]
Chefredaktion:
Harald Seitz (V.i.S.d.P.): h.seitz@aid-mail.de
Stellvertretung:
Renate Kessen: r.kessen@aid-mail.de
Eva Weißen: e.weissen@aid-mail.de
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Das heißt: das Bundesministerium für Ernährung, Landwirtschaft
und Verbraucherschutz finanziert die Verbreitung esoterischen Schwachsinns.

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van_der_Ping

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Re: Esoterischer Wahn wird an Kühen ausgelebt...
« Reply #1 on: June 05, 2015, 12:05:53 AM »

Tiere können sich nicht wehren. Wenn Tiere reden könnten, da wäre was fällig...
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